La Paz / El Alto

25.04.2025
 

Heute sind wir in La Paz angekommen und haben am Flughafen in El Alto, der übrigens mit 4.061 Metern der höchstgelegene internationale Flughafen der Welt ist, einen Stellplatz gefunden.
 

La Paz und El Alto sind zwei eigenständige Städte, wobei El Alto mit 3.900 bis 4.200 Metern etwas höher liegt als La Paz mit 3.200 bis 3.900 Metern. El Alto hat als zweitgrößte Stadt Boliviens auch mehr Einwohner als La Paz, die nur die drittgrößte Stadt ist, aber dafür ist sie der weltweit höchstgelegene Regierungssitz. Die beiden Städte, deren Höhenunterschied bis zu 1.000 Metern beträgt, werden durch die Teleférico, dem weltweit größten städtischen Seilbahnnetz, miteinander verbunden. Auf dem Weg zur Seilbahnstation haben wir einen ersten Eindruck von El Alto erhalten. Im Gegensatz zu Sucre haben wir uns hier wieder sofort wie in Bolivien gefühlt.
 











 Mit der Teleférico ging es dann noch runter nach La Paz, wo wir noch etwas gegessen haben.
 
 
 

 
 
26.04.2025
  


 Den heutigen Tag haben wir dazu genutzt, uns La Paz ein bisschen anzuschauen. Als erstes waren wir auf dem Plaza Murillo, dem Hauptplatz der Stadt, wo sich folgende Gebäude befinden:
 
Palacio Quemado (Regierungspalast)


Kongress
  
Kathedralbasilika Unserer Lieben Frau vom Frieden

Denkmal für Pedro Domingo Murillo

Weiter ging es zur Basílica de San Francisco:
 

 Nicht weit davon haben wir dieses schöne Haus gesehen:
 
 
Auf unserem weiteren Weg sind wir an Marktständen auf einer Straße vorbeigekommen.
 



















In La Paz gibt es ein Coca-Museum, dem wir auch einen Besuch abgestattet haben.
 



Unser nächstes Ziel: der Mercado de Hechiceria (Zaubermarkt), der bei den Touristen als Hexenmarkt bekannt ist. Die indigene Bevölkerung in Bolivien ist sehr abergläubisch und lässt sich gerne für alle möglichen Begebenheiten Kräuter und Mixturen zusammenmischen, um z.B. böse Geister oder Krankheiten fernzuhalten. Inzwischen ist der Markt aber sehr touristisch geworden. Übrig geblieben sind aber die Lama-Föten, die man z. B. beim Hausbau in der Erde verbuddelt.
 



Nach einer Stärkung auf dem Markt, wie immer alleine unter Einheimischen, ging es zum Viertel Chualluma, das auf rund 3.900 Metern Höhe liegt. Hier haben über 400 Familien ihre Häuserfassaden mit leuchtenden Wandgemälden verziert, die die Kultur der Aymarar und die berühmten Cholitas zelebrieren.
 







Von dort hat man übrigens auch eine schönen Ausblick:
 
 
Und hier noch ein paar Eindrücke aus La Paz:
 








Sehr interessant fanden wir, wie hier Autos auf den steilen Straßen repariert werden.
 




 
Geschlafen haben wir noch einmal am Flughafen.
 
 
27.04.2025
 
Nach dem Trubel in der Stadt ging es heute wieder auf die Straße und weiter an die Grenze von Peru. Eigentlich wollten wir hier an einem Platz am Titicacasee schlafen, wurden aber von Polizisten darauf hingewiesen, dass es hier zu gefährlich sei, da die Peruaner mit Booten über die Grenze kämen und uns ausrauben könnten. Konnten wir zwar nicht so ganz glauben, sind aber trotzdem in die Stadt gefahren und hatten dann dort einen Stellplatz in einer Straße.
 
 










Diesem jungen Pärchen haben wir noch geholfen, ihr Tuktuk anzuschieben, da es nicht angesprungen ist.
 

Hier geht es über den Río Desaguadero über die Grenze:
 

Unser Stellplatz:
 

 
 
 
 

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