Zurück in Bolivien

17.05.2025
 
 
Morgens um 8 Uhr standen wir an der Grenze, um 8 Uhr 35 waren wir wieder in Bolivien. Wir sind wieder in El Alto vorbeigekommen, wo wir noch einen Stopp eingelegt haben, um etwas zu essen. Danach ging es durch einen absolut chaotischen Verkehr weiter Richtung Tiefland, denn unser nächstes Ziel war Rurrenabaque. Als wir vor drei Wochen hier waren, hatten wir uns noch gegen Rurrenabaque entschieden, aber das ist ja das Schöne an unserer Art zu reisen, dass man sehr flexibel ist. Kaum hatten wir El Alto hinter uns gelassen, hatten wir Probleme mit unserem Kühler. Da wir aber keine Lust hatten, wieder in das Chaos zu fahren, haben wir beschlossen, weiter zu fahren und gehofft, dass wir noch an unser nächstes Ziel kommen. Unterwegs haben wir immer mal wieder versucht, eine Werkstatt zu finden, aber da Wochenende war, hat es sich als schwierig bis unmöglich herausgestellt. Es hatten zwar etliche Werkstätten offen, aber hier sind alle nur auf ein Gebiet spezialisiert und nachdem wir ein paar mal erfolglos von A nach B zu C geschickt wurden und bei der letzten Werkstatt auch noch unfreundlich behandelt worden sind, haben wir aufgegeben und gehofft, dass wir am Montag jemand finden.
 


 Einen Stellplatz hatten wir in Chitia Santa Elena bei nur noch 1.033 Metern Höhe.
 

 
 
18.05.2025
 
Und weiter ging es auf der staubigen und anstrengenden Straße bis nach Villa Cascada, wo wir leider nur einen Stellplatz direkt an der Straße gefunden haben.
 



 
 
19.05.2025
 
Heute sind wir endlich in Rurrenabaque angekommen. Unterwegs hat man gemerkt, dass die Landschaft grüner und die Vegetation üppiger wird.
 


Unser erster Weg war in eine Werkstatt, da wir Kühlwasser verloren haben. Der Mechaniker war total nett. Er konnte das defekte Teil zwar nicht reparieren, aber er hat etwas umgeklemmt, so dass wir erst mal ohne Bedenken weiterfahren konnten. Jetzt hatten wir zwar keine Heizung mehr, aber bei den Temperaturen war das nicht so schlimm.
 

In Rurre haben wir eine Pampastour für die nächsten drei Tage gebucht. Einen Stellplatz haben wir auf einer Art Sportplatz gefunden,
 

aber die Polizei kam vorbei und meinte, dass es hier unsicher sei. Also sind wir in die Stadt gefahren und haben neben dem Friedhof gestanden.
 
 
Wir haben hier auch noch eine Pizza gegessen und da wir beide richtig Hunger hatten, haben wir uns jeder eine große bestellt. Die hätten wir uns vorher mal zeigen lassen sollen, denn damit haben wir uns leicht überschätzt. Die waren wirklich riesig und hätte für eine Familie gereicht.
 
 
 
 
 

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