06.06.2025
Mit ein paar Tagen Verzögerung haben wir es endlich auf die
Transpantaneira geschafft, eine 147 km lange
Schotterstraße, die für ihre zahlreichen Holzbrücken bekannt ist. Sie
verbindet die Stadt Poconé mit Porto Joffre und ist ein weltbekanntes
Ziel für Tierbeobachtungen. Dass es diese wundervolle Straße durch die Wildnis gibt haben wir der brasilianischen Militärdiktatur zu verdanken, die im Jahre 1973 beschlossen hatte, eine Straße zu bauen, die die Städte Campo Grande und Corumbá verbinden sollte. Als nach 147 km Porto Joffre erreicht wurde, hat man doch tatsächlich festgestellt, dass es doch etwas sinnfrei ist, eine Straße zu bauen, die die Hälfte des Jahre unter Wasser steht.
Der erste Teil war nicht so spannend, da es hier noch viele Fazendas (Farmen) mit eingezäunten Flächen gibt.
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Schmuckreiher |
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| Sumpftyrann |
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| Mangrovenreiher |
Einen
Stellplatz haben wir an einem kleinen Teich gefunden. Auch hier hatten
wir, ebenso wie bei der Pampas-Tour, ein Dämmerungs-Mückenproblem.
07.06.2025
Langsam ging es weiter auf der Straße und mit der Tierbeobachtung. Dieser kleine Kerl hat uns einen richtigen Schreck eingejagt, da wir an einem See standen und schon dachten, dass ein Kaiman im Gebüsch unterwegs ist.
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Weißspecht und Glattschnabelani |
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| Bronzekiebitz |
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| Glattschnabelani |
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| Wegebussard |
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Sumpfhirsch |
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| Jabirus |
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Blassschopfspecht |
Bei der Mittagspause hatten wir richtig Glück, als sich zwei riesige Grüne Leguane zu uns gesellt haben, die sich nicht aus der Ruhe haben bringen lassen.
Dieser Schopfkarakara ist mir ständig ins Bild gehüpft. Da diese Vögel an sich nicht ängstlich sind und uns in fast allen Ländern begleitet haben, haben wir sie nur noch die "Trottel" genannt.
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| Amazonasfischer |
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| Aguti |
Einen Stellplatz hatten wir wieder an einem kleinen Teich. Diesmal hat uns ein Hund Gesellschaft geleistet. Einer von vielen, die wir am liebsten mitgenommen hätten.
08.06.2025
Bis mittags hatten wir noch gutes Wetter und konnten noch ein paar Tiere beobachten.
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| Rotbrustfischer, größter Eisvogel auf dem amerikanischen Kontinent |
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| Rallenkranich |
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Pantanal-Plattschildkröte |
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| Rotschnabel-Pfeifgänse |
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| Rotstirn-Blatthühnchen |
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| Gelbe Anakonda |
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| Humboldtscharbe |
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| Schwarzbussard |
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Fischbussard |
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Wildmeerschweinchen |
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| Halsbandwehrvogel |
In Porto Joffre angekommen, hat es angefangen zu regnen, was bei den dortigen Straßenverhältnissen nicht so optimal ist. Wir haben Einheimische nach einem Campingplatz gefragt und sie wollten uns auf ihrem Grundstück campen lassen. Allerdings wollten sie 100 Reales dafür haben (kein Wasser, kein WC). Wir sind dann einfach weiter gefahren und haben noch einen Campingplatz gefunden, wo wir 50 Reales gezahlt haben. Erst wollte sie auch 100 haben, aber in iOverlander stand er für 50 drin und nach Nachfrage ist sie dann mit dem Preis runtergegangen. Hier haben wir Anni und Bene kennengelernt, die uns gefragt haben, ob wir am nächsten Tag mit ihnen zusammen eine Jaguar-Bootstour machen wollen, da es dann pro Person günstiger wird. Eigentlich wollten wir einen Tag warten, da für den nächsten Tag noch schlechtes Wetter angesagt war und man Jaguare eher bei gutem Wetter sichten kann. Außerdem war auch der Anbieter nicht so gut bewertet. Aber wir haben uns dann doch angeschlossen, was sich im Nachhinein als eher ungünstig herausgestellt hat.
09.06.2025
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| "Schulbus" |
Die Tour heute Morgen fing schon mal nicht so gut an, da wir pünktlich am Boot waren, es aber plötzlich hieß, dass wir jetzt eine Person zu viel seien und deshalb das Benzin nicht ausreichen würde. Sie müssten jetzt erst einmal Benzin besorgen und das würde den Preis in die Höhe treiben. Nach langem Hin und Her konnten wir dann doch endlich starten, wobei wir gefühlt das langsamste Boot auf dem Fluss waren und unser Guide auch nicht wirklich motiviert war. Die wenigen Tiere, die wir zu Gesicht bekommen haben, mussten wir selber entdecken. Wir hatten schon nicht mehr viel Hoffnung, überhaupt einen Jaguar zu Gesicht zu bekommen, aber das Glück war uns tatsächlich hold und wir konnten doch noch einen beobachten.
Danach haben wir sogar noch Riesenotter entdeckt.
Nach dieser doch etwas enttäuschenden Tour ging es wieder zurück auf die Transpantaneira, wobei wir erst einmal die Straße von unserem Campingplatz weg bezwingen mussten. Es handelt sich hier tatsächlich um eine Straße im Dorf.
Zurück auf der Transpantaneira haben sich noch ein paar Tiere gezeigt.
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| Cocoireiher, der größte Reiher Südamerikas |
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| Fischbussard |
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| Rotbrustfischer |
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Goldstirnsittich |
Einen Stellplatz haben wir vor einer verlassenen Hütte gefunden.
Hier hatten wir Besuch von einem Maikong, auch Krabbenfuchs oder Savannenfuchs genannt, bei dem es sich um einen Wildhund handelt.
10.06.2025
Heute war das Wetter tatsächlich wieder besser und wir konnten noch ein paar sehr interessante Vögel beobachten.
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| Nacktgesichthokko |
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Jabiru |
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| Kappenreiher |
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Rosalöffler |
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| Waldstorch |
Als wir die Transpantaneira verlassen hatten und wieder auf der normalen Straße waren, haben wir von Weitem einen Ameisenbären gesehen. Geschlafen haben wir auf einem Truck Stop.
11.06.2025
Heute ging es weiter bis Rio Verde, wo wir einen Stellplatz an einem Fluss hatten. Hier haben wir einen schönen Tucan und einen Specht gesehen.
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