02.03.2025
Von hier aus führt eine Wasserleitung zur vermutlich "Pucara de Tipón" genannten zweiten Stätte, die nochmals fast so groß ist, aber bisher touristisch noch nicht erschlossen wurde. Hier waren wir ganz alleine unterwegs.
Eine weitere Ausgrabungsstätte, die auf unserem Weg lag, ist "Tipón".
Hierbei handelt es sich um eine Ruinenlandschaft auf etwa 3.450 Metern,
die aus Tempeln und Gärten besteht. Man findet hier zwölf Terrassen
vor, die die zwölf Monate des Jahres symbolisieren. Die einzelnen
Bewässerungsterrassen werden durch Wasserfälle verbunden. Eine der
Quellen konnte das System speisen, da das Wasser in verschiedene Kanäle
aufgeteilt und wieder zusammengeführt wurde. Die gesamte Anlage gilt als
ingenieurtechnische Meisterleistung der Inkas. Auch hier waren wir
wieder sehr früh und konnten in Ruhe Photos machen, bevor die ersten
Reisegruppen eingetroffen sind.
Wir haben noch einen Weg entdeckt, der zu Ruinen etwas oberhalb der Ausgrabungsstätte führt.
Von hier aus führt eine Wasserleitung zur vermutlich "Pucara de Tipón" genannten zweiten Stätte, die nochmals fast so groß ist, aber bisher touristisch noch nicht erschlossen wurde. Hier waren wir ganz alleine unterwegs.
Nach dieser Besichtigung ging es weiter Richtung Cusco. In Peru gelten übrigens Meerschweinchen seit über 5.000 Jahren als proteinreiche Nahrungsquelle. Man findet sie unter dem Namen "Cuy" auf der Speisekarte.
Kurz bevor wir das Zentrum von Cusco erreicht haben, haben wir beim Chevy noch einen Ölwechsel machen lassen. Das wird hier in Peru ganz unkompliziert auf der Straße gemacht.Wir hatten Glück und hatten einen richtig netten Mechaniker,
dessen Sohn in England studiert.
Da
wir in der Stadt keinen vernünftigen Stellplatz gefunden haben, sind
wir diesmal auf einem kleinen Campingplatz gelandet, von dem aus man zu
Fuß in die Stadt laufen konnte. Das haben wir abends auch noch gemacht und waren zunächst überrascht, wie viel hier noch auf dem zentralen Platz los war. Aber eigentlich logisch, da Cusco der Ausgangspunkt zu Macchu Picchu ist und daher hier immer sehr viele Touristen unterwegs sind. Auch die Stadt hat sich darauf mit Restaurants und Geschäften im höheren Preissegment eingestellt. Nichts für uns, wir waren noch mit den Einheimischen auf dem Markt essen, was uns persönlich immer viel besser gefällt, da es authentischer ist. Danach waren wir noch in einem
sehr untouristischen Viertel von Cusco unterwegs, das mit Einheimischen
so vollgestopft war, dass man kaum durch die Straßen gekommen ist.
Überall gab es kleine Geschäfte und Verkaufsstände auf den Straßen. Hier
spielt sich das Leben wirklich draußen ab. Leider gibt es keine Bilder,
da es schon zu dunkel war.
03.05.2025
Heute haben wir die frühen Morgenstunden genutzt, um noch einmal in Ruhe durch Cusco zu laufen. Im Vergleich zu gestern Abend war es hier richtig ausgestorben.
Mittags haben wir auf dem Markt gegessen. Wir sind an einem vegetarischen Stand gelandet und waren total überrascht, was wir dort bekommen haben. Endlich mal wieder Gemüse und dann auch noch so kreativ angerichtet. Und geschmeckt hat es auch noch.
Nach dieser Stärkung ging es dann wieder weiter, diesmal Richtung Nasca. Auffällig war, dass in den einzelnen Dörfern immer das gleiche verkauft wurde: in einem Ort gab es nur Brotstände, in dem nächsten nur Eis und in einem nur Avocados und Mangos. Wir haben noch einen kurzen Stopp an der historischen Stätte Killarumiyoc gemacht. Sie gilt als zeremonielles Zentrum, das der Mama Killa, der Mondgöttin der Inka, gewidmet ist.
04.05.2025
Bei der Mittagspause in Andahuaylas haben wir ein Denkmal von José María Arguedas Altamirano entdeckt, der ein bedeutender peruanischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts war.
Außerdem gab es noch einen "Supermarkt" auf Rädern und eine originelle Wasserstelle zum Händewaschen.
Auf unserem weiteren Weg sind wir am Bosque de Piedras de Pampachiri vorbeigekommen. Diese surrealen, vulkanischen Gesteinsstrukturen sind durch Erosion geformt worden.
Unser Schlafplatz war an einer Mautstation auf 3.739 Metern Höhe, neben ein paar Lamas.
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