Cahuáchi / Cementerio de Chauchilla

07.05.2025


Nach einer sehr ruhigen Nacht unter einem gigantischen Sternenhimmel sind wir gleich heute Morgen zu den Cahuáchi-Pyramiden gefahren, die gleich um die Ecke lagen. Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Kultzentrum der indigenen Nazca-Kulur.
 











Ein Stückchen vor der Ausgrabungsstätte finden sich ein paar Skelette, die aber aussehen, als seien sie extra hier drapiert worden.
 


Unweit der Pyramiden befindet sich der beeindruckende Huarango Guili, ein etwa 400 Jahre alter Huarango-Baum, der 14 Meter hoch ist und einen Stammdurchmesser von 135 cm hat.






Nach einer weiteren Fahrt durch die Wüste
 
 
sind wir am Cementerio de Chauchilla angekommen, einem Friedhof mit Gräbern aus der Zeit von 200 bis 900 n. Chr. Das war mal eine ganz andere Art von Friedhof, da die Toten hier in offenen Gräbern bestattet wurden. Sie wurden in Baumwollstränge eingewickelt und mit Harz behandelt. Da das Klima hier extrem trocken ist, wurden die Mumien konserviert und sind bis heute erhalten geblieben.
 







 



 






Nach diesem schauerlichen, aber faszinierenden Erlebnis ging es weiter an die Pazifikküste. Wir haben einen kurzen Abstecher nach Puerto Lomas gemacht, um etwas zu essen. Leider sind wir hier an eine geschäftstüchtige Inhaberin geraten, die meinte, dass man den Ausländern mal etwas Geld abknöpfen kann. Wir haben hier drei mal so viel gezahlt als wir es bisher gewohnt waren. Sehr schade!






 
Auf unserer Weiterfahrt sind wir öfters an aufwendig gestalteten Gedenkstätten vorbeigekommen.
 

 
Gegen Abend haben wir einen Stellplatz am Strand gefunden.
  


 
 
08.05.2025
 
Unser nächstes Ziel war immer noch viele, viele Kilometer entfernt und so haben wir auch den heutigen Tag noch größtenteils im Auto verbracht. Manchmal konnten wir noch einen Blick auf den Atlantik erhaschen:
 


Diese Art des Reisens wäre bei uns undenkbar:
 


Die Gegend sah schon teilweise etwas bizarr aus. Mitten in der Wüste gab es plötzlich ein grünes Tal, das sich ewig lange erstreckt hat.
 



Mit dem Essen hatten wir heute mehr Glück als gestern: Es war total lecker, hat nicht viel gekostet und die Inhaberin war sehr freundlich.
 



Langsam ging es wieder bergauf und unser Stellplatz in Chuquibamba war schon wieder auf 2.900 Metern Höhe.
 
 

 
 
 

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