16.04.2025
Da
wir noch genügend Zeit hatten, sind wir doch noch zum Salar de Uyuni gefahren, was wir eigentlich erst am nächsten Tag machen wollten. Wir waren der festen Meinung, dass wir mit unserem Chevy darauf herumfahren könnten, wurden aber schnell eines besseren belehrt, da das Wasser viel zu hoch war. So saßen wir etwas ratlos in unserem Auto, als uns ein Typ
angesprochen hat, der uns eine Tour angeboten hat. Wir haben kurzerhand
zugesagt und kurz darauf standen wir in Gummistiefeln auf einem 40 Jahre
alten Laster, mit dem wir über den See gedüst sind.
Das
war deshalb so bemerkenswert, da um uns herum nur Landcruiser mit
jungen Leuten unterwegs waren, die aber alle in den Autos gesessen haben. Wir waren die einzigen, die auch während der Fahrt freie Sicht auf die atemberaubende Landschaft hatten. Ein wirklich besonderes Erlebnis.
Hier auf dem See wurde eine wahre Photosession veranstaltet und auch bei uns durften die Spaßphotos natürlich nicht fehlen.
Einen
Stellplatz haben wir uns außerhalb von Uyuni in der Richtung, in der
wir weiterfahren wollten, gesucht. Als es schon dunkel war, hat
plötzlich Militär an unser Auto geklopft und uns darüber aufgeklärt,
dass es hier gefährlich sei, zu stehen und es besser wäre, wenn wir in
Uyuni beim Eisenbahnfriedhof übernachten würden, wohin wir dann wieder
zurück gefahren sind. Hier haben wir auf 3.665 Meter übernachtet.
17.04.2025
Heute
sind wir zur Lagunenroute aufgebrochen, eine bei Touris sehr beliebte
Tour, die von Uyuni durch das Altiplano in Bolivien bis nach San Pedro de Atacama in Chile führt. So weit wollten wir nicht fahren, zumal die Strecke sehr anspruchsvoll und eher etwas für Offroader ist. Aber wir waren zuversichtlich, dass wir zumindest einen Teil davon fahren können.
Bevor es auf die unbefestigte Straße ging haben wir noch in einem kleinen Ort gehalten und dort zu Mittag gegessen.
Zu Anfang haben wir noch ein paar Landcruiser gesehen und dachten
schon, dass es wohl ziemlich voll wird.
Wir haben noch Schweizer und Deutsche mit
Allradfahrzeugen getroffen, die meinten, wir könnten mit unserem
Chevy unbesorgt dort langfahren und dass es ziemlich voll sein würde, was wir ja schon befürchtet hatten. Also auf ins Abenteuer! Mysteriöserweise waren wir dann aber tatsächlich
fast alleine unterwegs.
An unserer ersten Lagune haben wir ein paar Flamingos gesehen.
Einen Schlafplatz haben wir an einer weiteren Lagune gefunden.
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