14.04.2025
Purmamarca ist für seinen "Cerro de los Siete Colores" (Berg der sieben Farben) bekannt und ein reines Touristenörtchen. Wir haben uns den Berg kurz angeschaut (soweit man sich ohne Eintritt zu zahlen nähern konnte) und sind kurz durch den Ort gelaufen.
Hier war uns der Trubel aber zuviel und wir sind weiter in den nächsten Ort, Maimará, gefahren, wo es einen kleinen Wanderweg gab. Der Vorteil hier: wir waren ganz alleine, es hat kein Geld gekostet und wir hatten auch herrliche Ausblicke. Wieder mal ein Beispiel dafür, dass man nicht an die Orte gehen sollte, die in jedem Reiseführer stehen und auf allen Blogs gehypt werden.
Nach unserem kleinen Spaziergang ging es weiter nach Humahuaca, wobei wir noch an einem Aussichtspunkt vorbeigekommen sind. Diese Hügel waren viel imposanter als die Aussicht in Purmamarca.
In Humahuaca haben wir an dem Denkmal "Monumento a los Héroes de la Independencia" geparkt. Bei der näheren Betrachtung haben wir festgestellt, dass wir uns an der Rückseite befunden haben. Etwas näher gekommen, waren wir total überrascht, wie groß das Denkmal tatsächlich ist. Das hätten wir hier nicht erwartet.
Auf dem Weg zur Grenze sind wir noch in der Käsestadt vorbeigekommen.
Hier habe ich einen Polizisten gefragt, wo man denn gut Käse kaufen kann und ein Einheimischer ist dann mit uns zu einem Privathaus gefahren, wo wir nach einigen Anfangsschwierigkeiten, da die alte Frau des Hauses zunächst nur uns vor der Tür gesehen hat und nicht aufmachen wollte, einen Käse kaufen konnten. Hat super gut geschmeckt.
Einen Stellplatz haben wir vor der Grenzstadt La Quiaca auf 3.465 Metern gefunden.
In La Quiaca endet übrigens die Ruta National 40, die mit über 5.200 km die längste Nationalstraße Argentiniens ist. Wir sind sie nur streckenweise gefahren, aber für viele ist sie ein legendärer Roadtrip.
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