09.02.2025
Heute ging es weiter bis Puerto Montt. Hier haben wir uns noch einmal mit dickeren Schlafsäcken und Fleecejacken eingedeckt. Die Temperatur im Chevy hatten wir doch etwas unterschätzt und in Patagonien kann es ja noch viel kälter werden.
Einen Stellplatz haben wir in der Nähe des Miradors an einer Schule gefunden:
10.02.2025
Da wir noch etwas Zeit hatten, bis unsere Fähre geht (wir hatten nicht gewusst, dass man sie weit im Voraus buchen muss und waren etwas spät mit der Buchung), sind wir heute Morgen hier in Puerto Montt noch einmal über den Fischermarkt gelaufen, der aber inzwischen auch teilweise eine Touristenattraktion ist. Zum Glück gibt es aber noch eine Abteilung, in der man tatsächlich auch Fisch kaufen kann.
Nach dem Hafenbesuch ging es weiter und wir haben die ersten Meter auf der Carretera Austral, die zu den schönsten Strecken der Welt gehören soll, zurückgelegt. Auf 1.350 Kilometern führt sie von Puerto Montt nach O'Higgins, wobei sie eine grandiose Gletscherlandschaft zu bieten hat. Eigentlich sind wir schon etwas zu spät, da wir für diese Jahreszeit schon ein besser ausgerüstetes Fahrzeug bräuchten. Mal schauen, wie weit wir kommen.
Um die große Fähre zu erreichen mussten wir zunächst mit einer kleinen Fähre fahren:
Einen Stellplatz haben wir hier gefunden: siehe screenshot
11.02.2025
Nach einer ruhigen Nacht kamen am Morgen zwei Männer, die hier zwei große Eimer mit Muscheln gesammelt haben. Für uns ging es weiter nach Hornopirén, wo wir für den Abend einen Platz auf der Fähre ergattert hatten. Den Tag haben wir noch etwas im Ort verbummelt, wo es noch viele andere Leute gab, die auf die Fähre gewartet haben. In der Warteschlange hatten wir ein Auto vor uns, das total chaotisch gepackt war und das wir das "Erdbeerauto" getauft haben, da auf der Heckklappenablage Erdbeeren lagen.
Unsere Fähre:
Da wir erst gegen Mitternacht am Fähranleger angekommen und nachts nicht gerne unterwegs sind, haben wir uns in der Nähe einen Stellplatz gesucht. Als wir schon im Bett lagen, kamen noch Leute an, die neben uns tatsächlich noch ein Zelt aufgebaut haben. Die Chilenen sind da wirklich schmerzfrei, besonders wenn man den Boden hier sieht.



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