Parque Nacional la Campana / Die letzten Tage der Reise

08.08.2025
 

Der Parque Nacional la Campana ist ein Naturschutzgebiet, das vor allem durch den "Palmenhain von Ocoa" bekannt ist. Es handelt sich dabei um einen der letzten natürlichen Wälder mit chilenischer Palme, der Honigpalme, einer in Chile endemisch vorkommender Art. Der Park verfügt über drei Eingänge und wir sind heute am Eingang zum Bereich "Ocoa", wo die meisten chilenischen Palmen zu finden sind.
 

Obwohl wir vorher gelesen hatten, dass es hier viele Wanderwege geben soll, gab es hier nur einen und der war, willkommen in Chile, eigentlich gesperrt. Warum, hat sich uns nicht erschlossen, denn wir sind ihn trotzdem gelaufen und er kam uns völlig normal vor.
 








Da wir am nächsten Tag noch einen anderen Bereich erkunden wollten, haben wir vor dem Eingang zu Bereich "Cajón Grande" geschlafen.
 

 
 
09.08.2025
 
 
Der Tag fing schon mal nicht so gut an, da dieser Eingang einfach geschlossen war. Zum Glück war der nächste Eingang nicht weit und so sind wir zum Bereich "Granizo" gefahren. Hier waren zwar auch wieder etliche Wanderwege eingezeichnet, aber laufen konnte man auch nur einen. Der besondere Clou: der Hauptwanderweg hätte noch mal extra Eintritt gekostet, aber auch der war geschlossen. So ging es bei schlechtem Wetter den Berg hinauf.
 





Einen Stellplatz für die Nacht haben wir an einer COPEC-Tankstelle gefunden. Da wir uns langsam der Küste nähern wird es immer schwieriger, einen guten Stellplatz zu finden.
 

 
 
10.08. - 14.08.2025
 
Diese Tage haben wir in der Nähe von Pichidangui verbracht. Dieser Ort liegt am Pazifik und ist noch nicht touristisch erschlossen. Den ersten Tag waren wir an der Küste spazieren, wo wir uns auch einen Stellplatz für die Nacht gesucht haben.
 

 






Am nächsten Morgen sind wir ins Hinterland gefahren, wo wir bis Donnerstag geblieben sind und zwischen Spaziergängen einfach nur die Ruhe genossen haben. Besuch hatten wir nur von ein paar Pferden und einem kleinen Fuchs.
 









Am Donnerstag hat es mittags zu regnen angefangen, so dass wir wieder zurück an die Küste gefahren sind. Hier hatten wir noch einmal den gleichen Stellplatz wie am Sonntag.
 

 
 
15.08. - 17.08.2025 
 
Die letzten drei Tage haben wir damit verbracht, uns langsam nach Santiago de Chile vorzuarbeiten. Da es nichts mehr wirklich Interessantes auf unserem Weg gab, haben wir die Zeit etwas vertrödelt mit langen Pausen und ein paar Spaziergängen. Dabei haben wir wenigsten noch einmal ein paar Vögel gesehen.
 
Südamerikanischer Austernfischer

Chilepelikan

Rabengeier

Truthahngeier

Dominikanermöwe


Stellplätze waren nun immer schwieriger zu finden. Einmal standen wir an einer Straße, bei der wir dachten, dass es eine Sackgasse ist, aber hier sind ständig Autos lang gefahren, die nicht wieder gekommen sind.
 
 
Beim nächsten Stellplatz war es dann etwas unangenehm. Eigentlich war hier ein Campingplatz eingezeichnet, da wir aber niemanden angetroffen hatten, haben wir uns einfach vor das Tor gestellt. Nachts um halb zwölf hat plötzlich ständig jemand gerufen. Da sie nicht aufgehört hat, sind wir schließlich aufgestanden, um zu schauen, was los ist. Zwei Frauen standen nun hinter dem geschlossenen Tor und wollten uns wegschicken, mit der Begründung, dass die Straße privat sei und wir dort nicht stehen dürften. Da dies aber nirgends ausgeschildert war und wir uns mitten in der Nacht keinen anderen Stellplatz suchen konnten, sind wir dort geblieben, aber gleich morgens sehr früh wieder losgefahren.
 

Auf dem Weg haben wir noch unsere letzten Tiere gesehen:
 
Nutrias


 
 
 17.08. - 25.08.2025
 

Die ersten Tage in Santiago de Chile haben wir damit verbracht, den Autoverkauf vorzubereiten und den Chevy samt Interieur zu reinigen. Am Mittwoch mussten wir dann schweren Herzens Abschied von unserem treuen Begleiter nehmen.
 
 
 
 
Danach mussten wir die Zeit irgendwie totschlagen, da unser Flieger erst am Montag ging. Am Freitag war Regenwetter, weshalb wir uns ein Museum herausgesucht hatten. Kurioserweise war das Museum wegen Regen geschlossen. Kannste Dir nicht ausdenken! Am Samstag waren wir dann noch einmal auf dem Cerro San Cristobál.
 


Am Montag ging es dann nach 7 1/2 Monaten und      km mit unserem kleinen Chevy mit dem Flieger über Madrid zurück nach Deutschland.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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