09.03.2025
Hierher verirren sich nicht viele Touristen, aber dieser Abstecher hat sich wirklich gelohnt. Es handelt sich hier um einen Park, in dem es "versteinerte" Bäume gibt. Aber wie kommen die hierher? Vor etwa 150 bis 60 Millionen Jahren gab es hier Wälder mit sehr großen Bäumen. Es gab allerdings auch Vulkane, die öfters ausgebrochen sind. So kam es, dass manche Wälder unter einer meterhohen Schicht Vulkanasche vergraben wurden. Durch den fehlenden Sauerstoff wurde der natürliche Verfall des Holzes verhindert. Gleichzeitig drang silikathaltiges Grundwasser in die Baumstämme ein, sodass die Struktur der Stämme vollkommen erhalten blieb. Regen und der patagonische Wind sorgten im Laufe von Jahrmillionen dafür, dass einige dieser verschütteten Bäume wieder ans Tageslicht kamen. Heute können wir diese versteinerten Bäume bewundern und nur erahnen, wie groß diese Giganten einmal gewesen sein müssen. Und, wie gesagt, es waren keine einzelnen Bäume sondern ganze Wälder.
Nach dem sehr beeindruckenden Rundgang sind wir ein Stück durch den Park gefahren
um am Vólcan "Madre e Hija"noch einen kurzen Trail zu laufen.
Hier sind wir schon wieder auf dem Rückweg zur Hauptstraße
10.03.2025
Heute Morgen wurden wir um fünf Uhr von Regentropfen geweckt, die aufs Dach geprasselt sind. Da wir im Sand standen, sind wir schleunigst in die Stadt Caleta Ollivia gefahren, in der wir bei dem schlechten Wetter auch den Tag verbummelt haben.
Einen Stellplatz haben wir kurz hinter der Stadt gefunden.
11.03.2025
Weiter ging es durch eine ziemliche Ödlandschaft mit keinen besonderen Vorkommnissen bis Rawson bei Trelew, wo wir in der Nähe eines Tierfriedhofes am Strand gestanden haben.
12.03.2025
Nach einem kurzen Besuch beim Dino
und einem kurzen Stopp am Playa Unión mit leckeren Alfajores
ging es weiter nach Punta Ninfa.
Der Weg dorthin war etwas beschwerlich und ging durch eine ziemliche Einöde. Einziger Lichtblick: wir haben unser erstes Gürteltier gesehen, das aber so schnell war, dass es kein Photo davon gibt.
Am Leuchtturm angekommen
erwartete uns eine schöne Landschaft. Das
Besondere an diesem Punkt ist eigentlich, dass man hier Waale
beobachten kann, aber wir waren leider zur falschen Jahreszeit hier,
deshalb mussten wir uns mit dem Ausblick zufrieden geben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen